„Olivenöl, Olivenöl, Olivenöl“ - ist das wirklich der Grund, warum Menschen in Kreta länger leben als die meisten anderen Europäer?
Im Rahmen des dritten Projekttreffens des Erasmus+ Projektes "Umwelt und Nachhaltigkeit - Verstehen, Ernstnehmen, Handeln." war dies nur eine der vielen Fragen, der die acht Schüler der 6. und 7. Klassen des Gymnasiums Ernestinum zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Kranz und Frau Mumm in Chania auf Kreta nachgingen.

Unsere Antwort auf die unqualifizierten Vorwürfe in einem Beitrag der CZ finden Sie hier.

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Umwelt war das konkrete Thema dieses dritten Projekttreffens mit den Partnerschulen aus Spanien, Rumänien und Kreta. Auf einer Schülerkonferenz informierten sich die internationalen Schüler gegenseitig über verschiedene Aspekte wie z.B. die Auswirkungen des massenhaften Fleischkonsums auf unser Klima, die verheerenden Auswirkungen auf den tropischen Regenwald durch den Anbau von Palmöl, welches mittlerweile in jedem zweiten Produkt in unseren Supermärkten enthalten ist, sowie die Überfischung des Mittelmeeres und die daraus resultierenden Folgen für Mensch und Natur.

Gleich 115 Schüler konnten im September für ihre guten Ergebnisse beim schulinternen englischen Vokabelwettbewerb gewürdigt werden: Sie waren in ihrem Jahrgang unter den „Top Ten“ gelandet – eine beachtliche Leistung. Mit ein wenig Verzögerung wurde nun die ersten drei Plätze eines jeden Jahrgangs ausgezeichnet. Als Anerkennung für ihre ausgezeichneten Resultate erhielten die Schülerinnen und Schüler im Beisein von Fiete, dem Maskottchen der Stadtwerke Celle, jeweils einen Gutschein fürs Badeland. Das Besondere: In diesem Jahr erreichten gleich vier Schülerinnen die Traumquote von 100%! Ihnen und allen anderen Preisträgern unseren herzlichen Glückwunsch.

Die Legende lebt - zum 10. Mal der große Spendenlauf am Ernestinum 

Endlich war es wieder soweit: der inzwischen 10. "Run for Life" stellte für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und nicht zuletzt engagierte Gäste aus der Region sowohl einen gelungenen Abschluss als auch einen Höhepunkt des Schuljahres dar: 

Unter der Schirmherrschaft des Kultusministers stand der letzte Montag im Schuljahr ganz im Zeichen des Engagements für soziale Projekte. Alle Klassen und Jahrgänge des Ernestinums waren aufgefordert, möglichst viele Kilometer zu laufen und damit die Spendensumme ihrer zuvor gefundenen Sponsoren in die Höhe zu treiben. 

Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: insgesamt wurden 3515 Kilometer zusammengelaufen, die erlaufene Spendensumme beträgt über 14.000 Euro !!!

Die Spenden werden - so hatten es die Schülerinnen und Schüler vorab entschieden - zu gleichen Teilen auf folgende zwei Projekte verteilt: 

Ambulante Hilfe für Wohnungslose Männer und Frauen, Celle 

WWF: Projekt gegen "Geisternetze" in der Ostsee

Vielen Dank an alle Engagierte und Aktive !!

Mit dem Kunstkurs des 13. Jahrgangs ging es am 16.09.19 für einen kleinen Workshop in das Lichtkunstmuseum. Das Thema des Kurses war „Farbmaterie und Malprozess“. Dieses etwas schwierig zu fassende, da sehr abstrakte Thema, sollte durch den Museumsbesuch in etwas Greifbares und Praktisches umgewandelt werden. Zu Beginn der Unterrichtseinheit wurden Farben und ihr Zusammenhang mit Gefühlen und Wahrnehmungen untersucht, aber auch eigene Farbgebungen wurden erschaffen. Um einem Bild, dass nur die Farbe sprechen lässt, mehr Tiefenwirkung geben zu können, sind unterschiedliche Oberflächen und Strukturen sowie Materialien wichtig, dadurch kann das Werk noch mehr Ausstrahlung erlangen. Diesem Phänomen gingen wir im Museum auf den Grund. Es wurden in kleinen Gruppen drei Werke unter bestimmten Fragestellungen untersucht. Eins der Werke war von Ben Willikens „Raum 70, 1990“ (siehe Abbildung). Die Schülerinnen sollten das Werk zunächst schweigend betrachten und beobachten.

Wie schon im vergangenen Jahr durften wieder zehn SchülerInnen des 10. Jahrgangs des Gymnasiums Ernestinum an einem viertägigen Workshop in Kooperation mit Baker Hughes teilnehmen, um den Umgang mit dem 3D-Drucker zu erlernen. Voller Vorfreude und Erwartungen gingen wir also nach der 6. Schulstunde statt nach Hause oder zum Nachmittagsunterricht zu Baker Hughes. Nachdem wir alle dem Pförtner unsere Ausweise gezeigt hatten, bekamen wir Besucherschilder, welche wir immer sichtbar tragen mussten. Im Anschluss wurde uns erstmal etwas über das Unternehmen und über den Umgang mit dem 3D-Drucker im Allgemeinen erzählt. Und dann war es endlich so weit: Wir durften an die Computer und unseren ersten eigenen Gegenstand designen und drucken – einen Würfel!

Nach einiger Zeit wurden wir immer schneller und machten weniger Fehler, was uns sehr motivierte. In den folgenden Tagen waren wir daher immer weniger auf Hilfe angewiesen und konnten auch eigene Gegenstände designen. Darüber hinaus haben wir noch eine Betriebsbesichtigung erhalten und konnten Fragen zu den Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei Baker Hughes stellen.