Mit dem Kunstkurs des 13. Jahrgangs ging es am 16.09.19 für einen kleinen Workshop in das Lichtkunstmuseum. Das Thema des Kurses war „Farbmaterie und Malprozess“. Dieses etwas schwierig zu fassende, da sehr abstrakte Thema, sollte durch den Museumsbesuch in etwas Greifbares und Praktisches umgewandelt werden. Zu Beginn der Unterrichtseinheit wurden Farben und ihr Zusammenhang mit Gefühlen und Wahrnehmungen untersucht, aber auch eigene Farbgebungen wurden erschaffen. Um einem Bild, dass nur die Farbe sprechen lässt, mehr Tiefenwirkung geben zu können, sind unterschiedliche Oberflächen und Strukturen sowie Materialien wichtig, dadurch kann das Werk noch mehr Ausstrahlung erlangen. Diesem Phänomen gingen wir im Museum auf den Grund. Es wurden in kleinen Gruppen drei Werke unter bestimmten Fragestellungen untersucht. Eins der Werke war von Ben Willikens „Raum 70, 1990“ (siehe Abbildung). Die Schülerinnen sollten das Werk zunächst schweigend betrachten und beobachten.

Wie schon im vergangenen Jahr durften wieder zehn SchülerInnen des 10. Jahrgangs des Gymnasiums Ernestinum an einem viertägigen Workshop in Kooperation mit Baker Hughes teilnehmen, um den Umgang mit dem 3D-Drucker zu erlernen. Voller Vorfreude und Erwartungen gingen wir also nach der 6. Schulstunde statt nach Hause oder zum Nachmittagsunterricht zu Baker Hughes. Nachdem wir alle dem Pförtner unsere Ausweise gezeigt hatten, bekamen wir Besucherschilder, welche wir immer sichtbar tragen mussten. Im Anschluss wurde uns erstmal etwas über das Unternehmen und über den Umgang mit dem 3D-Drucker im Allgemeinen erzählt. Und dann war es endlich so weit: Wir durften an die Computer und unseren ersten eigenen Gegenstand designen und drucken – einen Würfel!

Nach einiger Zeit wurden wir immer schneller und machten weniger Fehler, was uns sehr motivierte. In den folgenden Tagen waren wir daher immer weniger auf Hilfe angewiesen und konnten auch eigene Gegenstände designen. Darüber hinaus haben wir noch eine Betriebsbesichtigung erhalten und konnten Fragen zu den Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei Baker Hughes stellen.

Für den sicheren Schulweg unserer Fünftklässler

Wie verhalte ich mich an der Haltestelle? Wie steige ich sicher in den Bus ein? Worauf muss ich im Bus achten? Wie steige ich richtig aus? Wo bin ich draußen nicht vom Busfahrer zu sehen? - Mit diesen Fragen beschäftigten sich Ende August unsere Fünftklässler im Rahmen der „Busschule“, die die CeBus direkt an unserer Haltestelle mit einem großen Schulbus durchführte.
Dabei wurde schnell deutlich, dass Busfahren gelernt sein will. Auf anschauliche Weise wurden die Schülerinnen und Schüler mit mancher Tücke vertraut gemacht. Wie schnell man zum Beispiel auch bei einer nur leichten Bremsung des Buses den Halt verlieren und wie leicht man von einem Busfahrer im „toten Winkel“ übersehen werden kann, das war für manchen eine große Überraschung.
Wir freuen uns, dass unsere Fünftklässler nach dieser Schulung nun wissen, wie sie den Schulbus und auch andere öffentliche Verkehrsmittel sicher benutzen können. Spätestens Ende September können dann alle unter Beweis stellen, was sie gelernt haben. Dann geht es mit „Öffis“ zum Weltkindertag nach Hannover ...

Begleitend zum Fachtag des 'Musiklandes Niedersachsen' wurde eine Auswahl von Schülerabeiten in einer kleinen Kunstausstellung präsentiert – passend zum Motto des Fachtags 'Musik, Glück und Lebenskunst'. Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden von Annabelle und Clara aus Jahrgang 13 durch die Ausstellung geführt.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 13 hatten die Qual der Wahl: Elf hochkarätige Referenten - viele aus den Reihen der Alternestiner (VEE) - , die unterschiedlichste interessante Berufsfelder vorgestellt haben, darunter Logistik, Softwareentwicklung, Fotographie, Journalismus (im Bild rechts die NDR-Journalistin Wischnewski), Justizwesen, Architektur, Medizin....

In zwei Vortragsrunden hatten dann aber alle der anwesenden über 300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über für sie besonders interessante Berufe zu informieren, und gerade in den vielen Fragen und Gesprächen zum jeweiligen beruflichen Alltag zeigte sich, dass für unsere Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen der "Ernst des Lebens" - also die Überlegungen zum späteren beruflichen Werdegang zunehmend wichtiger wird.

Daher sind gerade Veranstaltungen wie diese - EINES der Highlights innerhalb unseres vielfältigen Konzepts zur Berufsorientierung - inzwischen fester Bestandteil unseres Schullebens.