Am 20.11.2017 sind wir mit unserer Klasse, der 10L des Gymnasiums Ernestinum Celle mit dem Bus in das Forschungszentrum in Geesthacht gefahren und haben uns dort im Schülerlabor zum Thema erneuerbare Energien mit der Brennstoffzelle befasst.
Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht bietet in seinem Schülerlabor die Möglichkeit, an einem Projekttag Einblick in die Arbeit des Helmholtz-Zentrums und in die moderne Forschung am Standort Geesthacht zu erhalten.
Das Schülerlabor Quantensprung möchte exemplarisch zeigen, dass Naturwissenschaften spannend sind. Die Schüler sollen dort durch eigenes Experimentieren ihre Natur und Umwelt begreifen. Sie sollen erkennen, dass Naturwissenschaft etwas ist, was mit dem täglichen Leben im Kleinen und anstehenden Herausforderungen der Menschheit im Großen zu tun hat.
Angekommen betraten wir ein Labor ähnlich den naturwissenschaftlichen Räumen unserer Schule. Wir fühlten uns wie promovierte Wissenschaftler, da wir weiße Kittel anziehen sollten.

Nach einer kurzen Einführung in das Forschungslabor und die Funktionsweise der Brennstoffzelle durften wir vollkommen selbstständig experimentieren. Mit den an unseren Plätzen befindlichen Experimentierkästen arbeiteten wir in kleinen Gruppen und erfuhren dadurch, welche Prozesse in der Brennstoffzelle ablaufen.
Besonders gut hat uns gefallen, dass wir sehr selbstständig arbeiten konnten und, falls etwas nicht auf Anhieb funktioniert hat, wie z.B. die Knallgasprobe nach Aufspalten von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff, durften wir diese einfach wiederholen. Da wir nicht unter Leistungs-, oder Zeitdruck, wie in der Schule standen, waren wir eher dazu fähig eigene Ideen anzubringen und zwanglos mit Freude Aufgaben umzusetzen. Leider mussten wir ein Experiment auslassen, damit wir die anderen, ohne uns hetzen zu müssen, durchführen konnten. Unser angeeignetes Wissen wendeten wir zum Ende hin sogar in der Praxis an, da wir ein kleines Auto mit einer Brennstoffzelle als Antrieb zum Fahren brachten. Beeindruckt hat uns auch, dass mit eben dieser Technologie, Studenten und Forscher ein Gefährt entwickelten, mit dem sie bei einem Wettbewerb zum Thema erneuerbare Energien, unter die besten fünf kamen. Alles in allem war der Ausflug eine Interessante Erfahrung, bei der wir lernten, dass Naturwissenschaften sehr vielfältig sind und wir das, was wir in der Schule lernen auch später anwenden können. Wir sind gespannt, ob es in ein paar Jahren mehr mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge geben wird.
Ein Bericht von Lara Gros und Anna Breitenfeld